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Unikate aus der Schatzkiste unseres Lebens

Sonntag, 07 März 2021 13:21

Archiv: Wie das Feuer sich verbreitet...

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Archiv: Wie das Feuer sich verbreitet... MyriamsFotos/Pixabay
Immer öfters spüre ich in Gesprächen und Begegnungen eine Art von Konsumverhalten bzw. eine gewisse Erwartungshaltung, dass Kirche (und deren Mitarbeiter) ein Dienstleistungsunternehmen sei.
Dabei werden gerade derer Stimmen gerne laut, die man sonst nie im Gemeindeleben hören darf, gerne auch nach Informationen aus dritter Hand. Irgendwie erinnert mich das...
...an vergangene Vereinssitzungen und wie jeder Verein, lebt auch Kirche von und durch die Menschen, die mitmachen.
Firmung in CoronaZeiten bedeutet, dass wir gleich drei Firmgottesdienste hintereinander musikalisch gestalten durften...Viele Beobachtungsmöglichkeiten für mich, wie viele „Vereinsmitglieder“ in der Vor- und Nachbereitung etc. von Nöten waren, um den Firmlingen und deren Familien einen festlichen, liturgischen Rahmen zu ermöglichen...
Neben dem geistlichen Personal und den hauptamtlichen Angestellten gab es Lektoren, Katecheten, Messdiener, Küster, Musiker, Ordner, Hygienebeauftragte, Küchenfeen, Angehörige, Willkommenteams, Liedzettelausteiler, Suppenschöpfer etc...
Große und kleine Aufgaben, viele Möglichkeiten für Jeden, sich so einzubringen, wie es für ihn stimmig war...
 
Sehr deutliches Fazit:
Kirche kann nicht durch Hauptamtliche alleine getragen werden!
Kirche benötigt jeden Einzelnen, der sein Herz öffnet, sich einbringt für und in die Gemeinschaft, der bereit ist, den „Verein“ Kirche so mitzugestalten, dass er sich selbst dort wohl fühlt...
Unsere Gedanken mögen geführt sein von einem Vater im Himmel, doch die Hand, die Gedanken in die Tat umzusetzen, müssen wir wohl selber führen.
 
„Wie das Feuer sich verbreitet und die Dunkelheit erhellt, so soll uns dein Geist ergreifen, umgestalten unsre Welt!
T: Klaus Okonek
 
Gelesen 559 mal Letzte Änderung am Montag, 08 März 2021 12:14
Alexandra Heer

Alexandra Heer hat sich mit SeelenGrund eine Heimat geschaffen, die es ihr erlaubt, neben Pädagogin und Mutter, viele verschiedene Rollen ausleben und füllen zu dürfen. Dem Texten und Komponieren ihrer Lieder geht stets eine eigene, persönliche thematische Auseinandersetzung voraus, welche sich in der musikalischen Darbietung erspüren lässt. Basierend auf einem christlichen Gottesbild setzt sie ihre irdischen Erfahrungswerte über Beziehung, Gemeinschaft, Werteverständnis in eine mögliche Kommunikationsebene zu Gott. In ihrem Blog berichtet die Sängerin über Erlebnisse, Begegnungen und Erfahrungen rund um ihre Wahlheimat "SeelenGrund".

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